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Privatklinik bei Angststörungen in NRW

Klassifikation nach ICD-10 F40.- / F41.-

Angst hat viele Gesichter – Hilfe bei Angststörungen in Nordrhein-Westfalen

Angst ist zunächst ein ganz natürliches Gefühl, denn sie kann uns vor realen Gefahren schützen. Jeder Mensch trägt eine Urangst in sich, die zur Vorsicht mahnt, das Leben aber nicht einschränkt. Tritt die Angst hingegen ohne tatsächliche Bedrohung oder in deutlich übersteigertem Maß auf und beeinträchtigt den Alltag stark, kann eine Angststörung dahinterstecken. Bleibt sie unbehandelt, verschwindet die Angst meist nicht – im Gegenteil: Häufig wird sie stärker, und es können weitere Erkrankungen wie Depressionen oder Suchterkrankungen hinzukommen. Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt. Weiterführende Informationen finden Sie in unserer Patienteninformation.

In der LIMES Schlossklinik Bergisches Land in NRW stehen Ihnen erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten für Angststörungen zur Seite, die Sie auf Ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben aktiv begleiten. 

Vereinbaren Sie gern einen vertraulichen Termin mit unseren Expertinnen und Experten. Wir sind für Sie da!

Symptome bei Angststörungen

Zu den häufigsten Anzeichen einer Angststörung zählen unter anderem:

  • Herzrasen
  • Beschleunigte Atmung bis hin zum Gefühl zu ersticken
  • Ein Gefühl von Hilflosigkeit
  • Der Eindruck, die Kontrolle über die eigenen Gedanken und den eigenen Körper zu verlieren
  • Zittern und starkes Schwitzen

Arten von Angststörungen

Angst zeigt sich in ganz unterschiedlichen Formen. Zu den häufigsten Angststörungen gehören die generalisierte Angststörung, bei der eine anhaltende, oft diffuse Sorge das Denken bestimmt, sowie die Panikstörung mit plötzlich auftretenden, intensiven Angstanfällen. Daneben spielen phobische Störungen eine große Rolle – etwa die Agoraphobie (Angst vor bestimmten Orten oder Situationen, denen man schwer entkommen kann), die soziale Phobie (ausgeprägte Angst vor Bewertung in sozialen Situationen) und spezifische Phobien, die sich auf einzelne Objekte oder Situationen richten. Oft treten mehrere dieser Formen gemeinsam oder in Verbindung mit anderen Erkrankungen auf.

Ursachen von Angststörungen

Eine Angststörung hat in der Regel nicht eine einzelne Ursache, sondern entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Dazu zählen eine genetische bzw. familiäre Veranlagung, neurobiologische Einflüsse im Gehirnstoffwechsel sowie anhaltender Stress und belastende oder traumatische Lebenserfahrungen. Hinzu kommt häufig ein erlerntes Muster: Werden angstauslösende Situationen wiederholt vermieden, kann sich die Angst mit der Zeit verfestigen. Auch persönliche Faktoren wie ein hohes Sicherheitsbedürfnis oder eine starke Neigung zum Grübeln können die Entstehung begünstigen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wann wird aus normaler Angst eine Angststörung?

Angst gehört grundsätzlich zu den natürlichen Schutzreaktionen des Menschen. Von einer Angststörung spricht man, wenn Angst ohne reale Bedrohung oder in deutlich übersteigertem Ausmaß auftritt und das Leben spürbar einschränkt. Entscheidend ist also nicht, ob Angst vorhanden ist, sondern wie stark sie den Alltag, das Sicherheitsgefühl und das Verhalten beeinflusst.

Kann sich eine Angststörung durch Vermeidungsverhalten unbemerkt verstärken?

Ja. Viele Betroffene versuchen, angstauslösende Situationen möglichst zu umgehen. Kurzfristig kann das entlasten, langfristig besteht jedoch die Gefahr, dass die Angst dadurch mehr Raum einnimmt und sich weiter festsetzt. Genau deshalb bleiben Angststörungen im Alltag häufig über längere Zeit bestehen, ohne dass dies den Betroffenen sofort bewusst wird.

Wann sollte man bei anhaltender Angst professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?

Professionelle Unterstützung ist vor allem dann sinnvoll, wenn Ängste den Alltag zunehmend bestimmen, Situationen vermieden werden oder die Beschwerden über längere Zeit anhalten. Auch wenn körperliche Reaktionen wie Herzrasen, Atemnot, Zittern oder starkes Schwitzen wiederholt auftreten und zu deutlicher Verunsicherung führen, sollte die Belastung ernst genommen werden. Die LIMES Schlossklinik Bergisches Land in NRW ist auf die Behandlung von Angststörungen spezialisiert.

Wie ist die Lage rund um die Klinik in NRW?

Die Klinik liegt im Oberbergischen Land bei Lindlar – einer ruhigen, naturnahen Region in NRW, die von sanften Höhen, Wäldern und Flusstälern geprägt ist. Eingebettet in eine weitläufige Parklandschaft schafft das Umfeld bewusst Abstand zur Hektik der nahen Ballungsräume des Rheinlands und des Ruhrgebiets. Gerade bei Angststörungen kann diese geschützte, naturnahe Umgebung entlastend wirken: Sie bietet einen sicheren Rahmen, in dem Sie zur Ruhe kommen und sich Schritt für Schritt Ihren Ängsten stellen können.

Ganzheitliches Behandlungskonzept bei Angststörungen

Mit der passenden Therapie können Betroffene ihre Angst wieder in den Griff bekommen. Bleibt eine Behandlung dagegen aus, besteht das Risiko, dass die Erkrankung chronisch wird und sich verschlimmert. In der LIMES Schlossklinik Bergisches Land in NRW entwickeln unsere spezialisierten Fachärztinnen und Fachärzte gemeinsam mit Ihnen einen hochindividuellen Behandlungsplan. Das Ziel: Ihr Leben soll nicht länger von Ihren Ängsten bestimmt werden. Mit ergänzender, kognitiver Verhaltenstherapie, ausgewählten Entspannungstechniken und einem innovativen Trainingskonzept begleiten wir Sie dabei, Ihre Ängste Schritt für Schritt zu überwinden.

Mit neuer Kraft zurück ins Leben

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