StartseiteBehandlungsfelderPsychische GesundheitPrivatklinik bei Somatoformen Störungen

Privatklinik bei Somatoformen Störungen

Klassifikation nach ICD-10 F45.-

Wenn körperliche Beschwerden psychisch bedingt sind

Wenn körperliche Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen und es dafür keine organische Erklärung gibt, können somatoforme Störungen der Grund sein. Oft haben Betroffenen bis zu dieser Erkenntnis einen langen Leidensweg mit vielen Arztbesuchen hinter sich. In der LIMES Schlossklinik Bergisches Land gehen wir Ihren Schmerzen auf den Grund und behandeln Sie ganzheitlich und hochindividuell.

Gerne stehen Ihnen unsere Experten für ein erstes vertrauliches Gespräch zur Verfügung +4922664855540. Wir sind für Sie da!

Symptome bei Somatoformen Störungen

Einer Somatoformen Störung kann sich durch eine Vielzahl an körperlichen Symptomen äußern. Zu den häufigsten Symptomen gehören unter anderem:

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Undefinierbare Nervenschmerzen
  • Atembeschwerden, wie Kurzatmigkeit
  • Starke Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Schwindel, Erschöpfung und Müdigkeit

Formen von Somatoformen Störungen

Nach ICD-10 gibt es verschiedene Formen von somatoformen Störungen. Generell gilt, dass somatoforme Störungen körperliche Beschwerden sind, die keine bestimmte Ursache haben und die über einen längeren Zeitraum bestehen. Zu den verschiedenen Formen gehören:

Somatisierungsstörungen
Sie ist die schwerste Ausprägung der somatoformen Störungen und besteht bereits seit einem Zeitraum von mindestens zwei Jahren. In dieser Zeit leiden Betroffene an verschiedenen körperlichen Symptomen und haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich, da die Erkrankung ihr alltägliches Leben stark beeinträchtigt.

Undifferenzierte Somatisierungsstörung
Sie ist eine mildere Form und kann bereits nach sechs Monaten festgestellt werden. Zudem hat sie weniger stark ausgeprägte Symptome.

Somatoforme autonome Funktionsstörung
Bei dieser Form klagt der Betroffene über Erkrankungen bestimmter Organsysteme oder des vegetativen Nervensystems. Hierzu gehören zum Beispiel Herz-Kreislauf-Beschwerden, wie Herzklopfen aber auch kurzfristige Schmerzen, die einem bestimmten Organ zugeordnet werden.

Hypochondrische Störung
Unter einer hypochondrischen Störung leiden Betroffene, wenn Sie sich seit mindesten sechs Monaten mit den Gedanken beschäftigen, an einer fortschreitenden, meist schweren körperlichen Erkrankung zu leiden.

Anhaltende Schmerzstörungen
Hier leiden die Betroffenen seit mindestens sechs Monaten unter chronischen Schmerzen, die psychische Ursachen haben und das alltägliche und persönliche Leben stark beeinträchtigen.

Ursachen einer Somatoformen Störung

Es gibt bestimmte Risikofaktoren und Auslöser, die eine Entstehung begünstigen können. Hierzu gehören:

  • Psychische Erkrankungen wie unter anderem Depressionen, Burnout und PTBS
  • Eine dauerhafte Stressbelastung
  • Familiäre Vorbelastung von somatoformen Störungen

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Warum dauert es bei somatoformen Störungen oft lange, bis die richtige Einordnung erfolgt?

Somatoforme Störungen gehen mit real empfundenen körperlichen Beschwerden einher, obwohl sich keine ausreichende organische Ursache finden lässt. Genau das führt häufig dazu, dass Betroffene zunächst viele ärztliche Abklärungen durchlaufen, bevor die psychische Mitbeteiligung erkannt wird. Dieser lange Diagnoseweg kann zusätzlich belastend sein und zu großer Verunsicherung führen.

Bilden Sie sich somatoforme Beschwerden nur ein?

Nein. Die Beschwerden sind für Betroffene real und oft mit erheblichem Leidensdruck verbunden. Entscheidend ist nicht, ob Schmerzen, Erschöpfung oder andere Symptome „wirklich da“ sind, sondern dass keine hinreichende organische Ursache gefunden wird und psychische Faktoren eine wichtige Rolle spielen können.

Wann ist es sinnvoll, bei anhaltenden körperlichen Beschwerden auch an eine somatoforme Störung zu denken?

Daran sollte gedacht werden, wenn körperliche Beschwerden über längere Zeit bestehen, wiederholt ärztlich abgeklärt wurden und sich keine ausreichende organische Erklärung finden lässt. Besonders dann, wenn die Beschwerden mit anhaltender Belastung, psychischen Vorerkrankungen oder dauerhaftem Stress zusammenhängen, kann eine weiterführende psychosomatische Einordnung sinnvoll sein. In unserer Klinik beginnt die Behandlung deshalb mit einer ausführlichen somatischen Eingangsdiagnostik, um organische Ursachen sorgfältig auszuschließen.

Ganzheitliches Behandlungskonzept bei Somatoformen Störungen

Der Aufenthalt in der LIMES Schlossklinik Bergisches Land beginnt mit einer ausführlichen Anamnese und Diagnose. Auf dieser Basis erstellt unser Team aus Fachärzten, Psychologen und Therapeuten gemeinsam mit Ihnen einen hochindividuellen Behandlungsplan. Im Laufe des Klinikaufenthaltes wird ein Störungsmodell von Ihrer Erkrankung ermittelt, um die Krankheitszusammenhänge besser zu verstehen und psychologische Welchselwirkungen zu erkennen. Zusätzlich werden Techniken und Strategien zur Bewältigung der körperlichen Symptome erlernt. Weitere Spezialtherapien wie Achtsamkeitstraining, Körpertherapien und sportliche Aktivitäten können den Genesungsprozess weiter unterstützen und eine Dezentralisierung von Aktivität und Beschwerden fördern.

Mit neuer Kraft zurück ins Leben

Wir sind für Sie da Sie wünschen einen Rückruf? Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück.
Bitte wählen Sie einen Versicherungsstatus aus.
Bitte tragen Sie eine Telefonnummer ein.
Bitte tragen Sie eine E-Mail Adresse ein.
Bitte stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu.
Rückruf wurde angefordert Vielen Dank für Ihre Anfrage!
Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück.