Klassifikation nach ICD-10 F40.- / F41.-
Angst hat viele Gesichter
Angst ist ein natürliches Gefühl, denn Sie kann uns vor realen Gefahren beschützen. Jeder trägt eine Urangst in sich, die uns zur Vorsicht mahnt, das Leben aber nicht einschränkt. Wenn die Angst jedoch ohne reale Bedrohung oder in einem übersteigerten Ausmaß auftritt und das Leben stark beeinträchtigt, kann es sich um eine Angststörung handeln. Unbehandelt verschwindet die Angst nicht – im Gegenteil. Sie wird oft stärker und es können weitere Erkrankungen wie Depressionen und Suchterkrankungen hinzukommen. Angststörung ist die zweithäufigste psychische Erkrankung. Weitere Informationen stehen in Ihnen in unserer Patienteninformation zur Verfügung.
In der LIMES Schlossklinik Bergisches Land stehen Ihnen erfahrene Experten für Angststörungen zur Seite, die Sie auf dem Weg Ihrer Genesung aktiv begleiten. Vereinbaren Sie gerne ein erstes, vertrauliches Gespräch mit unseren Experten +4922664855540. Wir sind für Sie da!
Zu den häufigsten Symptomen einer Angststörung gehören unter anderem
Circa 9,8 Millionen Erwachsene leiden jährlich allein in Deutschland an einer gewissen Art von Angststörung, die in unterschiedlichen Intensitäten ausgeprägt ist. Dabei wird zwischen verschiedenen Formen einer Angststörung unterschieden.
Eine Angststörung kann aufgrund verschiedener Faktoren entstehen. Hierzu gehören:
Mit der geeigneten Therapie können Betroffene ihr Leiden in den Griff bekommen. Ohne Therapie hingegen besteht die Gefahr, dass die Erkrankung chronisch wird und sich verschlimmert. In der LIMES Schlossklinik Bergisches Land entwickeln unsere spezialisierten Fachärzte und Therapeuten gemeinsam mit Ihnen einen hochindividuellen Behandlungsplan. Ziel ist es, dass Ihr Leben nicht mehr durch Ihre Ängste bestimmt wird. Mit Hilfe von kognitiver Verhaltenstherapie, ausgewählten Entspannungstechniken und einem innovativen Trainingsplan helfen wir Ihnen dabei, Ihre Ängste zu überwinden.
Mit neuer Kraft zurück ins Leben
Angst gehört zunächst zu den natürlichen Schutzreaktionen des Menschen. Von einer Angststörung kann gesprochen werden, wenn Angst ohne reale Bedrohung oder in deutlich übersteigertem Ausmaß auftritt und das Leben spürbar einschränkt. Entscheidend ist also nicht, dass Angst vorhanden ist, sondern wie stark sie den Alltag, das Sicherheitsgefühl und das Verhalten beeinflusst.
Ja. Viele Betroffene versuchen, angstauslösende Situationen möglichst zu vermeiden. Kurzfristig kann das entlastend wirken, langfristig besteht jedoch das Risiko, dass die Angst dadurch mehr Raum einnimmt und sich weiter verfestigt. Gerade deshalb werden Angststörungen im Alltag häufig über längere Zeit aufrechterhalten, ohne dass dies sofort bewusst wird.
Professionelle Unterstützung ist besonders dann sinnvoll, wenn Ängste den Alltag zunehmend bestimmen, Situationen vermieden werden oder die Beschwerden über längere Zeit bestehen bleiben. Auch wenn körperliche Reaktionen wie Herzrasen, Atemnotgefühl, Zittern oder starkes Schwitzen wiederholt auftreten und zu deutlicher Unsicherheit führen, sollte die Belastung ernst genommen werden. Die LIMES Schlossklinik Bergisches Land ist auf die Behandlung von Angststörungen spezialisiert.