Klassifikation nach ICD-10 F10–F19
Mit neuer Kraft zurück ins Leben
Stoffgebundene Abhängigkeiten wie Medikamentenmissbrauch, Alkohol- und Dogensucht gehen häufig mit psychischen Erkrankungen einher. In der LIMES Schlossklinik Bergisches Land behandeln wir Substanzmittelabhängigkeiten in Verbindung mit psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen, Burnout sowie Angst- und Zwangsstörungen. Sollte eine schwerere Abhängigkeitserkrankungen vorliegen, empfehlen wir vorab eine Entzugsbehandlung.
Wenn Sie Hilfe benötigen, nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt mit unseren Experten auf +4922664855540.
Von einer Suchterkrankung spricht man, wenn drei von den folgenden sechs Symptomen über einen längeren Zeitraum gleichzeitig bestehen:
Die Ursachen setzen sich aus drei Faktoren zusammen. Oft fließen die Bereiche ineinander über und bedingen sich gegenseitig
Wir wollen Sie bestmöglich auf Ihrem Weg unterstützen, deshalb folgen wir einem ganzheitlichen Behandlungskonzept. Die Therapie wird auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt, um Sie bestmöglich in Ihrer Genesung zu unterstützen. Dabei arbeiten wir nach dem LIMES 360°-Konzept. Die Behandlung besteht nicht nur aus psychologischer Betreuung – Sie werden ebenso durch Sport und Entspannungstherapien unterstützt. Ebenfalls werden wir mit Ihnen, im Rahmen der Verhaltenstherapie, die Ursachen der Abhängigkeit ausarbeiten.
Mit neuer Kraft zurück ins Leben
Eine Abhängigkeit zeigt sich meist nicht nur an der konsumierten Menge, sondern vor allem daran, dass die Kontrolle über den Konsum zunehmend verloren geht. Wenn das Verlangen stark wird, Einschränkungsversuche scheitern oder der Konsum trotz negativer Folgen fortgesetzt wird, kann das auf eine Suchterkrankung hindeuten. Auch der schleichende Verlust von Selbstbestimmung ist ein wichtiges Warnzeichen.
Substanzmittelabhängigkeiten stehen oft in engem Zusammenhang mit psychischen Belastungen. Depressionen, Ängste, Burnout oder belastende Lebenserfahrungen können dazu beitragen, dass Substanzen als kurzfristige Entlastung genutzt werden. Dadurch kann sich eine Abhängigkeit entwickeln oder verfestigen, während die eigentliche psychische Belastung bestehen bleibt.
Bei einer schwereren stoffgebundenen Abhängigkeit kann vor der eigentlichen therapeutischen Behandlung zunächst ein Entzug sinnvoll oder notwendig sein. Das gilt vor allem dann, wenn körperliche Entzugserscheinungen zu erwarten sind oder eine akute körperliche Stabilisierung im Vordergrund steht. In der LIMES Schlossklinik Bergisches Land behandeln wir die psychischen Ursachen und Begleiterkrankungen der Abhängigkeit; bei schwereren Verläufen empfehlen wir deshalb vorab eine Entzugsbehandlung.
Professionelle Hilfe ist besonders dann sinnvoll, wenn der Konsum nicht mehr verlässlich steuerbar ist, Beziehungen oder der Beruf darunter leiden oder der Alltag zunehmend vom Suchtmittel bestimmt wird. Auch wenn psychische Belastungen wie Depressionen, Angst oder innere Überforderung hinzukommen, sollte die Situation frühzeitig ernst genommen werden. Wir unterstützen Sie vertraulich dabei, die passende nächste Behandlungsstufe einzuordnen.