Wenn das Essen zur Qual wird
Bei einer Essstörung ist der Umgang mit dem Essen und das Verhältnis zum eigenen Körper gestört. Es gibt verschiedene Formen einer Essstörung. Hierzu gehören Magersucht, Bulimie und die Binge-Eating-Störung. Oft treten Essstörungen auch als Mischform aus den verschiedenen Formen auf.
Die Krankheit ist besonders tückisch, da sie meistens einen schleichenden Verlauf hat und vor Freunden und Familie oft eine sehr lange Zeit verborgen gehalten werden kann.
Essstörungen sind ein sehr komplexes Krankheitsbild, das häufig eng mit psychischen, psychologischen und neurologischen Problemen zusammenhängt. In der LIMES Schlossklinik Bergisches Land behandeln wir die verschiedenen Essstörungen ganzheitlich und hochindividuell und gehen gezielt auf ihre Entstehung ein.
Eine Essstörung entwickelt sich häufig schleichend und wird deshalb nicht immer sofort erkannt. Ein Warnzeichen ist, wenn sich Gedanken, Gefühle und der Alltag zunehmend um Essen, Gewicht, Figur oder Kontrolle drehen und andere Lebensbereiche immer stärker in den Hintergrund geraten. Auch Rückzug, Heimlichkeit oder ein deutlich belastetes Verhältnis zum eigenen Körper können darauf hinweisen.
Viele Betroffene verbergen ihr Essverhalten, ihre Gedanken und ihre Belastung über längere Zeit. Hinzu kommt, dass Essstörungen nicht immer von außen eindeutig erkennbar sind. Gerade bei Bulimie kann die Erkrankung lange verborgen bleiben, während sich bei Magersucht häufig zusätzlich fehlende Krankheitseinsicht und sozialer Rückzug zeigen.
Professionelle Hilfe ist besonders dann sinnvoll, wenn das Essverhalten immer mehr Kontrolle über den Alltag gewinnt, körperliche Folgen spürbar werden oder soziale Isolation zunimmt. Auch wenn Betroffene selbst die Problematik nur schwer einordnen können oder sich gegen Unterstützung wehren, sollte die Belastung ernst genommen werden. In unserer Klinik behandeln wir Essstörungen ganzheitlich und hochindividuell.